Ein kleiner Ausflug nach Kalimpong

Vorige Tage haben wir Helene und Theresa nach Kalimpong zu ihren Gastfamilien gebracht.

Auf dem Weg dorthin haben wir den Teesta überquert, ein großer Fluss, der vorwiegend aus Gletscherwasser besteht und dadurch relativ reißend ist.

Gut zwei Stunden später sind wir alle gut durchgeschüttelt aus dem Auto gestiegen. Theresa wohnt nun bei einer Familie, die ein kleines Haus am Berg, außerhalb der Stadt hat. Mir kam es vor wie beim Ferienlager…eine kleine Feuerstelle und provisorische Wäscheleinen. Um dorthinzugelangen sind wir einen kleinen Trampelpfad, der durch 10 Meter hohen Bambus und anderen Gewächsen führt, entlanggekrakselt. Um uns rum haben die Grillen ihr bestes gegeben, während wir deutschen uns staunend umgeguckt haben.

Es war sonst sehr leise da…Es ist ein guter Ort um auch mal alleine sein zu können und zu reflektieren, jedoch denke ich, dass das auch sehr schnell in Einsamkeit umschlagen kann- vor allem wenn man noch mit der Sprache zu kämpfen hat. Naja ich bin mal gespannt wie Theresa das alles sieht nach einer gewissen Zeit.

Nachdem Luis und ich dann nach zwei Abschieden und 4 Tee später in die Gandhi Ashram School zurückgekehrt sind, waren wir froh über eine RICHTIGE Dusche (in der Hayden Hall haben wir uns immer in Eimern gewaschen), da es deutlich tropischer in Kalimpong ist…gut 10 Grad mehr als in Darjeeling und Pflanzen, die man noch nie gesehen hat.

Abends hat man einen phantastischen Ausblick auf die Berge und man sieht nach und nach immer mehr Lichter. Dadurch, dass es so viele Dörfer gibt, sieht es aus wie ein Sternenhimmel: „You see, that´s our galaxy“, hat Father Paul wie ich finde passend auf den Punkt gebracht.

SAVE DRIVE, SAVE LIFE

Eine Antwort auf „Ein kleiner Ausflug nach Kalimpong“

  1. Hallo Lara,
    mit Spannung verfolge ich deine Reisebericht. Du kannst stolz auf dich sein, so eine Sache durchzuziehen. Ich wünsche dir Gesundheit, Spaß und viele wunderbare Moment. Einen lieben Gruß aus der fernen Heimat,
    Christa Püllen

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